Veraltete Schallprognosen bei Windrädern

In der Ausgabe der "VDI Nachrichten" vom 19.08.2016 wird darüber berichtet, dass die zur Beurteilung der Lärmbelastung durch Windräder angewandten Berechnungsmodelle nicht mehr den heutigen Gegebenheiten entsprächen. Auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) weist darauf hin, dass für diese Quellhöhen das angewendete Prognosemodell bisher nicht durch systematische Untersuchungen abgesichert sei.

In NRW würden bei den Berechnungen ein Sicherheitszuschlag von in der Regel 2,5 dB(A) berücksichtigt. Die vom LANUV beauftragte Studie sagt, dass mittels des Alternativen Verfahrens sogar im Abstandsbereich zwischen 350-1200m keine zufriedenstellende Ergebnisse geliefert würden. Die Haltung der Landesregierung dabei überrascht und bedarf Klärungsbedarf, ob die Erfüllung der Ausbauziele über dem Gesundheitsschutz der Anwohner stünden. Aus diesem Grund haben meine Kollegen Holger Ellerbrock, Dietmar Brockes und ich eine Kleine Anfrage gestellt. Die Antwort der Landesregierung finden Sie hier.

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