Ist auch NRW Erbe von Wohnimmobilien und Grundstücken?

„Der Staat ist der größte Erbe von Wohnhäusern“ titelte die WELT am 31. Oktober 2016. Demnach seien die Bundesländer mit rund „10.000 Wohnhäuser und privaten Liegenschaften“ Allein- oder Miteigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken durch Erbschaften geworden. Der Staat wird immer dann Erbe, wenn sich keine Erben finden lassen bzw. das Erbe ausgeschlagen wird. In der Regel ist das immer dann der Fall, wenn sich die Wohnimmobilien nicht leicht veräußern lassen.

Dies ist vor allem von der Lage abhängig. Denn es zieht die Menschen vorwiegend in die als attraktiv wahrgenommenen Metropolen und deren Ballungsrandgebiete. Dort herrscht häufig ein großes Defizit an Wohnraumangeboten und so steigen die Immobilienpreise und Mieten fortlaufend an. Andererseits gibt es Regionen,i n denen ein hoher Leerstand vorhanden ist und dort nur sehr niedrige Immobilienpreise bei einem Veräußerungs wunsch realisiert werden können.

Gemeinsam mit meinen Kollegen Holger Ellerbrock und Andreas Terhaag habe ich daher eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, um herauszufinden, ob auch das Land NRW Erbe von Wohnimmobilien und Grunstücken ist. Die Antwort der Landesregierung finden Sie hier.

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