Verbreitungsgebiete für Wölfe festlegen

In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Berichte über die Wölfe in Nordrhein-Westfalen. Die FDP-Landtagsfraktion NRW möchte die Rückkehr der Wölfe mit bewährten Methoden des Jagdrechtes steuern, und hat einen entsprechenden Antrag eingebracht (Drucksache 16/11901: Möglichkeiten des Jagdrechts nutzen: Verbreitungsgebiete für Wölfe festlegen).

Karlheinz Busen, jagdpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion: „Die rund 85.000 Jägerinnen und Jäger in NRW sind ehrenamtliche Naturschützer. Das Wildtiermanagement durch Jäger sie hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Diese ausgebildeten Fachkräfte mit hervorragenden Ortskenntnissen im jeweiligen Jagdbezirk können auch bei der Kontrolle und Regulierung des Wolfbestandes eine wichtige Funktion übernehmen, da sie in NRW ist flächendeckend und jederzeit vor Ort sind –bei Wildunfällen ebenso wie bei Wildnothilfe. Die bürokratische und teure Beteiligung von zig Behörden, wie sie im Wolfsmanagementplan der Landesregierung vorgesehen ist, könnte entfallen.“

Henning Höne, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion: „Der Wolf steht unter einem besonders strengen Artenschutz. Die Aufnahme des Wolfes in das nordrhein-westfälische Jagdrecht bei gleichzeitiger Festsetzung einer ganzjährigen Schonfrist würde an diesem besonderen Schutzstatus zunächst nichts ändern. Im Gegenteil: Die frühzeitige Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht wäre ein klares Signal dafür, dass der Wolf ein Bestandteil unserer Artenvielfalt ist.“

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