B64n und Ortsumgehung Freckenhorst

Der münsterländer FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne hatte nach der erfreulichen Einstufung der B64n als vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan 2030 die Landesregierung befragt, wie schnell sie nun mit den Planungen beginnen werde (die WN berichtete).

Die Antwort der rot-grünen Landesregierung an den FDP-Abgeordneten ist jedoch ernüchternd. „Die Landesregierung tut definitiv zu wenig, um diese für die Region wichtigen Verkehrsprojekte voranzubringen. Nach der erfreulich positiven Bewertung der B 64 durch den Bund muss die Landesregierung die Planungen nun unverzüglich und mit Hochdruck vorantreiben. Doch stattdessen schiebt sie die Entscheidung, ob überhaupt weiter geplant wird, auf die lange Bank. Dadurch geht wertvolle Zeit für die Realisierung der Ortsumgehungen verloren.“, befürchtet Höne.

Die gleiche Problematik sieht auch die Warendorfer FDP-Ortsvorsitzende Anita Stakenkötter. „Eigene Anstrengungen unternimmt die Landesregierung nicht. Es wird nur auf die Planungen des Bundes verwiesen und das man anschließend mal gucken wolle, wie man als Land weitermacht. Die Politik in Warendorf muss bei den Umgehungsstraßen unbedingt weiterhin geschlossen Poahl halten. Wir dürfen uns den Erfolg der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht durch die Landesregierung kaputt machen lassen“, betont Stakenkötter.​

Die Kleinen Anfragen finden Sie hier (die Antwort der Landesregierung dazu hier) und die zweite Anfrage finden Sie hier (und die Antwort der Landesregierung dazu hier).

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