Zu Besuch bei der FBS im Kreis Coesfeld

In dieser Woche hat sich Henning Höne über die Projekte und die Arbeit der Familienbildungsstätten im Kreis Coesfeld  informiert. Boris Sander, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter des Verbundes der Familienbildungsstätten Werne, Selm, Lüdinghausen, Dülmen, Coesfeld und des katholischen Kreisbildungswerkes, erläuterte zunächst die gemeinsamen Aufgaben und die Struktur der Einrichtungen, sowie deren unterschiedliche Schwerpunkte.

 

Höne zeigte sich beeindruckt vom Umfang und von der Vielfalt der Leistungen des katholischen Bildungsverbundes.

Ulrike Wißmann, Leiterin der Familienbildungsstätte Coesfeld, führte den Politiker in die Aufgaben der Familienbildungsstätten (FBS) ein. Sie gab dem Landtagsabgeordneten einen informativen Überblick zu den Fachbereichen Familie und Partnerschaft, Religion und Gesellschaft, Gesundheit und Ernährung sowie Qualifizierung in Beruf und Ehrenamt. In einem angeregten Gespräch tauschten sich die Beteiligten über weitere Projekte aus, die oftmals unter Beteiligung des Kreises Coesfeld und deren Kommunen durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise die Kindertagespflege, das Wellcome-Projekt und weitere Leistungen der Familienbildungsstätten. Insbesondere das ehrenamtliche Engagement vieler Freiwilliger und die Vernetzung der Einrichtungen in der Region mit weiteren Kooperationspartnern hob Wissmann positiv hervor. Mit Blick auf die Politik kritisierte sie aber auch in diesem Zusammenhang den oft hohen bürokratischen Aufwand bei der Antragsstellung vieler Projekte.

Höne bedankte für den angenehmen Austausch und betonte: "Es ist wichtig, frühzeitig Angebote für Familien zu schaffen. Das ist seit vielen Jahrzehnten in den Familienbildungsstätten der Fall."

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