Jugendliche diskutieren im Landtag

Am 6. März 2017 waren rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Essen, Moers, Bocholt und Köln im Landtag zu Gast, um unter anderem mit Abgeordneten des Landtags und des Europäischen Parlaments über Verbraucherpolitik im Europäischen Binnenmarkt zu diskutieren. Ziel des sogenannten Europäischen Jugendforums ist es, Schülerinnen und Schüler an die Komplexität politischer Entscheidungsfindung heranzuführen und ihnen die Bedeutung und die Zuständigkeiten unterschiedlicher politischer Ebenen wie Land und EU vor Augen zu führen.

In der Diskussion stellte Höne den Grundsatz liberaler Verbraucherpolitik vor: „Politik sollte Bürgerinnen und Bürgern nicht bevormunden und ihnen auf der Basis von paternalistischen Beweggründen die Konsumentscheidungen abnehmen. Stattdessen sollte Politik für Transparenz und Wissensvermittlung sorgen, sodass die Bürgerinnen und Bürger als mündige Verbraucher agieren können. Dennoch gibt es Risiken, die für den einzelnen Verbraucher kaum erkennbar oder unausweichlich sind. Im Zuge der Digitalisierung sammeln Unternehmen beispielsweise Unmengen an personenbezogene Daten, ohne dass der Nutzer selbst dies mitbekommt. Hier muss der Staat einschreiten und auch in der digitalen Welt für den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger sorgen.“

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