Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie

Die NRW-Landesregierung hat mit dem gestrigen Tag (22.03.2020) neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Diese sehen unten anderem ab dem 23.03.2020 ein weitgehendes Kontaktverbot in Nordrhein-Westfalen vor.

 

Dies bedeutet, dass Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagt sind. Ausnahmen sind vorgesehen, so etwa Zusammenkünfte von Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen. Die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen wie auch zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen sind weiterhin gestattet. Zuwiderhandeln gegen die Rechtsverordnung werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zum 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren verfolgt.
 
Darüberhinaus sind Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie Dienstleistungen von Friseuren, Massagesalons und Tätowierstudios untersagt. Gastronomische Betriebe müssen schließen.
 
Die Verordnung der Landesregierung finden Sie hier. Die Möglichkeit zur Einsicht in die dazugehörige Pressemitteilung der Landesregierung hab Sie hier.
 
Schützen Sie sich und Ihr Umfeld, indem Sie möglichst zuhause bleiben und das Kontaktverbot befolgen. Gemeinsam können wir die weitere Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen. Weitere Informationen finden Sie auf www.land.nrw/corona. Zusätzliche Informationen bietet das Robert Koch Institut hier auf seiner Website.
 
Sollten Sie Fragen haben, hat die Landesregierung ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter 0211 / 9119-1001.

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