Unterrichtsbedingungen im Kreis Coesfeld besorgniserregend

Auf eine Kleine Anfrage des Coesfelder FDP-Landtagsabgeordneten Henning Höne, bezüglich der „Unterrichtsbedingungen an Schulen im Kreis Coesfeld“ antwortete das Schulministerium mit besorgniserregenden Zahlen.

 

Hierzu erklärt Henning Höne: „Es ist erschreckend, wie groß viele Schulklassen im Kreis Coesfeld sind. Insgesamt haben 135 Schulklassen 30 oder mehr Schülerinnen und Schüler. Insbesondere an Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen reicht der Anteil der Klassen mit 30 oder mehr Schülern von über 20 bis hin zu deutlich über 50 Prozent. Bei solchen Klassengrößen kann eine umfassende individuelle Förderung von jedem Kind wohl kaum gewährleistet werden. Rot-Grün ist in der Pflicht durch eine bessere Schüler-Lehrer Relation die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern.“

Außerdem führt Henning Höne weitere markante Zahlen an, die die Schulstruktur im laufenden Schuljahr im Kreis Coesfeld beleuchten. Es ist auffällig, dass an den Gymnasien offenbar ein Mangel an Lehrkräften besteht. Auch die Altersstruktur der Lehrkräfte an Coesfelder Schulen regen zum Nachdenken an. So verfügt die Don-Bosco Hauptschule in Billerbeck mit 55,5 Jahren über das höchste Durchschnittsalter aller Schulen im Kreis Coesfeld. Nur die Gemeinschaftsschule An der Kolvenburg hingegen verfügt über ein sehr junges Kollegium mit einem Altersdurchschnitt von nur 39,2 Jahren und damit über das geringste Durchschnittsalter aller Schulen im Kreis Coesfeld. Bei den Grundschulen hat das Lehrerkollegium der Nikolausschule in Rosendahl mit 51,3 Jahren den höchsten Altersdurchschnitt, über das jüngste Lehrerkollegium verfügt die Elisabeth-Ernst-Schule in Nordkirchen mit 39,7 Jahren.

Die Antwort der Landesregierung im Wortlaut finden Sie hier.

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