Höne informierte sich in Atlanta über Fracking

„Build strong states“. Unter diesem Motto findet in den USA in jedem Jahr die „Legislative Summit“ der „National Conference of State Legislatures“ statt. Dieser überparteiliche Verband unterstützt Parlamentarier in den Bundesstaaten der USA und vertritt diese gegenüber der Bundesregierung in Washington D.C. An der Jahreskonferenz nehmen fast 5.000 Parlamentarier und Mitarbeiter teil, unter ihnen auch fast 300 internationale Teilnehmer.

 

 

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne nahm nun erstmals als Internationaler Delegierter an der Konferenz teil, die in diesem Jahr in Atlanta, Georgia, stattfand. Während der viertägigen Konferenz besuchte Höne verschiedene Workshops, die seine Arbeitsschwerpunkte im Düsseldorfer Landtag ergänzen. Als Sprecher für Klimaschutz, Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion informierte er sich unter anderem über Lebensmittelsicherheit, agrarpolitische Reformen und auch das umstrittene Fracking:

„Das Fracking hat in den USA zu einem spürbaren industriellen Wachstum geführt. Die Diskussionen drehen sich dort dadurch fast ausschließlich um die Chancen dieser Technologie – die Risiken werden leider ausgeblendet. Es ist gut, dass die Diskussion in Deutschland ausgeglichener geführt wird. Klar ist für mich: Bei den aktuell möglichen technischen Fracking-Verfahren möchte ich nicht, dass bei uns auf diese Technologie gesetzt wird. Die Erforschung sollte unabhängig davon innerhalb eines klaren Rahmens weitergehen.“

Abschließend zieht der FDP-Politiker ein positives Fazit der Amerikareise: „Der Austausch mit Kollegen aus aller Welt war spannend und lehrreich. Die Probleme und Herausforderungen insbesondere in Fragen der Umwelt- und Energiepolitik oft sehr ähnlich. Nichts bildet so sehr wie der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.“

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