Ortsumgehung Lüdinghausen wäre große Entlastung für die Bürger

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne hatte sich im Februar an die Rot-Grüne Landesregierung gewandt und nachgefragt, warum die NRW-Landesregierung die Ortsumgehung in Lüdinghausen nicht für eine Bewertung für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet hatte. Jetzt antwortete ihm der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) kurz und knapp:

 

 

„Aufgrund der örtlichen Situation ist eine vergleichsweise geringe Entlastungswirkung für die Ortsdurchfahrt zu erwarten.“ Zudem wäre mit hohen Baukosten für eine neue Querung des Dortmund-Ems-Kanals zu rechnen. Für Höne ist die Argumentation zu schwach: „Ich glaube, dass die Menschen vor Ort alleine schon durch die Lärmreduzierung bei einer Realisierung der Ortsumgehung erheblich entlastet würden. Umgehungsstraßen tragen außerdem durch den reduzierten Verkehr in der Innenstadt zu mehr Verkehrssicherheit bei. Alles das blendet die Landesregierung in ihrer Bewertung augenscheinlich aus“, hält der Liberale fest.

Mit Blick auf die angesprochenen hohen Kosten führt Höne aus: „Es wird behauptet, dass enorme Baukosten entstehen würden. Die tatsächlichen Baukosten werden aber erst vom Bund ermittelt, wenn die Projekte beim Bund angemeldet werden. Aber schon hier verweigert sich Rot-Grün. Die Verkehrspolitik in NRW kommt insgesamt einer ideologiegetriebenen Grünen Blockadepolitik gleich. Wir realisieren mit so genannten Fahrradautobahnen grüne Prestigeprojekte in Großstädten und der ländliche Raum schaut wieder einmal in die Röhre. Sinnvoller wären Investitionen in Umgehungsstraßen, die von einer breiten Mehrheit der Menschen gewünscht wird.“

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