Bildungstour - das Klassenzimmer 4.0

Digitales Lernen – leider im Schulalltag viel zu selten. Wie es bereits möglich wäre, zeigt die FDP-Landtagsfraktion auf einer Bildungstour durch NRW. Die bildungspolitische Sprecherin Yvonne Gebauer sowie der Münsterländer-Abgeordnete Henning Höne besuchte heute das Münsterland. In Greven, Münster, Ahlen und Billerbeck stellten sie die Ideen der FDP-Fraktion für digitale Bildung im Klassenzimmer 4.0 vor. Die FDP möchte, dass digitales Lernen fester Bestandteil im Unterricht an NRW-Schulen wird. Am so genannten ActivPanel konnten Bürgerinnen und Bürger sich einen Eindruck verschaffen.

 

Beste Bildung unserer Kinder hat für die Freien Demokraten im Landtag NRW höchste Priorität: NRW hat viele gute Schulen und engagierte Lehrerinnen und Lehrer, schneidet aber in Bildungsvergleichen schlecht ab. Die Schulen in NRW brauchen eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung, mehr Freiräume statt wachsende Bürokratie, mehr Ganztagsangebote an allen Schulformen und eine Modernisierung hin zum digitalen Klassenzimmer. „Nur wer heute die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die digitalen Herausforderungen vorbereitet, eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihr Leben selbstbestimmt und eigenständig in einer digitalen Welt zu gestalten. Deshalb brauchen Schulen schnelles Internet und eine stärkere Nutzung digitaler Medien im Unterricht“, sagt Yvonne Gebauer. Die digitale Bildung kann aber nur in einem Kraftakt aller staatlichen Ebenen umgesetzt werden. Daher spricht sich die FDP für eine stärkere Beteiligung des Bundes aus. Gebauer: „Der Bund soll sich mit den Ländern auf einen Staatsvertrag für ein Sonderprogramm zur digitalen Infrastruktur verständigen.“ In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt 1.000 Euro pro Schüler in die Ausstattung der Schulen mit moderner Technik (Breitbandanschlüsse, WLAN, Smartboards, E-Learning-Programme, Tablets, Notebooks, IT-Wartung und Service usw.) fließen.

„Deutschland darf den Anschluss an die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts nicht verpassen. Die Nutzung digitaler Medien ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck“, erklärt Yvonne Gebauer, schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW. Wie sich digitale Lehrmittel einsetzen lassen, konnten Bürger am interaktiven Display unter Anleitung testen. Über angeschlossene Tablets können Lehrer und Schüler zeitgleich auf Informationen zugreifen, ein Tafelbild gemeinsam gestalten oder miteinander interagieren.

 

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