Höne: ver.di ist Totengräber der Innenstädte

Zur aktuellen Diskussion und die Berichterstattung zum verkaufsoffenen Sonntag beim diesjährigen Frühlingsfest erklärt der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne: „Die Gewerkschaft ver.di ist der Totengräber unserer Innenstädte. Landesweit werden Verfahren gegen verkaufsoffene Sonntage geführt – jetzt hat es leider Coesfeld getroffen. Die Pläne der Einzelhändler und des Stadtmarketings werden aus ideologischen Gründen durchkreuzt und Coesfeld als Mittelzentrum geschwächt.“

Die im letzten Jahr abgewählte rot-grüne Landesregierung hat mit ihrem Ladenöffnungsgesetz Tür und Tor für Klagen geöffnet. Die NRW-Koalition aus CDU und FDP wird im Rahmen des ersten Entfesselungspakets nun wieder für Rechtssicherheit sorgen und zeitgemäße Regelungen für die Sonntagsöffnung ermöglichen. Höne: „Das Gesetz wird im Plenum des Landtags am nächsten Mittwoch (21. März 2018) final beraten. Es ist der feste Plan der Koalition, das Gesetz in der kommenden Woche zu beschließen.“ Das Gesetz, so Höne, trete dann unverzüglich in Kraft.

Höne abschließend: „Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Wenn Händler bei uns schließen müssen, kann das Geld aber im Online-Handel oder auch in den benachbarten Niederlanden ausgegeben werden. Wenn wir die Attraktivität unserer Innenstädte erhalten und ausbauen wollen, müssen wir attraktive Einkaufserlebnisse schaffen. Dazu gehören auch verkaufsoffene Sonntage, für dessen erfolgreiche Durchführung die Händler und die Kommunen Planungssicherheit benötigen. Die NRW-Koalition wird genau dafür in der kommenden Woche Sorge tragen. Dabei verlieren wir, weil die Sonntagsöffnung die Ausnahme bleibt, die Sonntagsruhe nicht aus den Augen.“

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