Weihnachtsbaum-Tradition in Gefahr

Der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne wendet sich gegen eine Initiative der Landesregiering zur Änderung des Landesforstgesetzes. Umweltminister Remmel plant, den Anbau und den Verkauf von Weihnachtsbäumen in heimischen Wäldern zu regulieren. „Der grüne Minister legt die Axt an unsere Jahrhunderte alte Weihnachtsbaum-Tradition. Das schadet auch unseren kleinen heimischen Betrieben, die Weihnachtsbäume in unserer Region produzieren“, so Henning Höne.

 

Plänen der Landesregierung zufolge sollen im Wald gelegene Weihnachtsbaumkulturen künftig nicht mehr als Wald im Sinne des Forstgesetzes anerkannt werden. Der Anbau von Weihnachtsbäumen soll stattdessen als Eingriff in die Natur gelten, der einer behördlichen Genehmigung unterliegt.

Henning Höne ist besorgt: „Viele Menschen schlagen ihren eigenen Weihnachtsbaum - das wird es dann wohl nicht mehr geben. Der neue bürokratische Aufwand führt zu einer echten Verschlechterung der Marktfähigkeit der heimischen Bäume.“

Auf die heimischen Betriebe hätte das negative Auswirkungen, befürchtet Höne: „Auch im Münsterland gibt es viele kleine Betriebe, die den Wald durch den Anbau von Tannenbäumen nachhaltig bewirtschaften. So bietet sich auch die Möglichkeit, selbst in den Wald zu gehen und einen Weihnachtsbaum zu schlagen, bei dem der Käufer weiß, wie und wo der Baum erzeugt worden ist.“

Der Antrag der FDP-Landtagsfraktion, der vorsieht, die geplante Reform des Landesforstgesetzes zu unterlassen wurde heute zu den Beratungen in den Fachausschuss überwiesen.

Daher prognostiziert Höne abschließend: „Wenn diese Änderung tatsächlich so kommt, werden künftig Weihnachtsbäume im großen Stil aus Osteuropa und Skandinavien importiert werden und Heimische Betriebe werden von rot-grün im Stich gelassen.“

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