Gemeinsame Tagung der FDP-Landtagsfraktion mit der FDP/FW-Fraktion LWL

Düsseldorf/Westfalen. Die Abgeordneten der FDP im Landtag von Nordrhein-Westfalen kamen jetzt mit den Mitgliedern der FDP/FW-Fraktion des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu einem zweistündigen Fachgespräch zusammen.

 

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Christian Lindner und Stephen Paul warnten übereinstimmend davor, dass die Inklusion so, wie sie von der rot-grünen Landesregierung betrieben wird, zu scheitern drohen könnte.

Beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern dürfen die betroffenen Kommunen als Schulträger, die Lehrer und nicht zuletzt die Kinder selbst nicht überfordert werden. Die Landesregierung solle schnellstmöglich Verlässlichkeit über pädagogische, personelle und finanzielle Voraussetzungen der Inklusion schaffen. 

Eltern behinderter Kinder sollen auch künftig entscheiden können, ob ihr Kind den Unterricht an einer Förderschule oder Regelschule besucht. Deshalb muss aus Sicht der FDP ein flächendeckendes Förderschulangebot erhalten bleiben.

Beide Fraktionen vereinbarten eine enge Zusammenarbeit bei der Ausgestaltung von Inklusion sowohl im Landtag als auch in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.

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