Eigentümer werden mit hohen Folgekosten alleine gelassen

Der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne kritisiert die Streichung von Fördermitteln für den Denkmalschutz durch die rot-grüne Landesregierung in den kommenden Jahren. „Es ist kaum zu glauben, dass sich NRW vom Denkmalschutz verabschiedet. Dies ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik. Damit nimmt die Landesregierung billigend den zunehmenden Verfall und die Zerstörung zumeist unwiederbringlicher historischer Bausubstanz und archäologischer Stätten im Kreis Coesfeld in Kauf."

Der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne kritisiert die Streichung von Fördermitteln für den Denkmalschutz durch die rot-grüne Landesregierung in den kommenden Jahren. „Es ist kaum zu glauben, dass sich NRW vom Denkmalschutz verabschiedet. Dies ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik. Damit nimmt die Landesregierung billigend den zunehmenden Verfall und die Zerstörung zumeist unwiederbringlicher historischer Bausubstanz und archäologischer Stätten im Kreis Coesfeld in Kauf.“

Im Jahr 2012 hat das Land den Erhalt der Denkmäler im Kreis Coesfeld noch mit 99.230 Euro gefördert. So wurde zum Beispiel die Sanierung des Torhauses des Gräftenhof Frye in Dülmen mit 30.000 Euro, die Instandsetzung der Klostermauer des Antonius-Gymnasiums in Lüdinghausen mit 23.000 Euro gefördert und die Instandsetzung und Sanierung der Wassermühle Schulze-Westerrath in Nottuln mit 10.000 Euro gefördert. Diese Mittel will das Land in Zukunft nicht mehr als Zuschuss sondern lediglich als Kredit zur Verfügung stellen. Höne befürchtet, dass gerade private Denkmalbesitzer dadurch nicht mehr in der Lage seien werden die Gebäude entsprechend in Stand zu halten.

„Denkmalschutz ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Gerade im Kreis Coesfeld locken historische Gebäude, zum Beispiel an der bekannten 100-Schlösser-Radroute, viele Touristen an. Es ist daher mehr als ungerecht, wenn das Land über seine Behörden Gebäude unter Denkmalschutz stellt, die Eigentümer aber mit den oft hohen Folgekosten des Denkmalschutzes alleine lässt“, kritisiert Höne.

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