FDP besuchte Firma Teutemacher Glas und Spiegel, Warendorf

„Die Mitte stärken „ - nicht nur ein Spruch auf den Wahlplakaten, dachten sich die lokalen FDP-Politikerinnen Anita Stakenkötter und Dr. Beate Janinhoff und besuchten am Mittwoch in Begleitung des Landtagsabgeordneten Henning Höne und des FDP- Bundestagskandidaten  Johannes Philipper die Firma Teutemacher Glas und Spiegel, Warendorf. Carl und Anne Pinnekamp führten die interessierten Politiker durch den Betrieb und erläuterten die verschiedenen Fertigungsschritte der breiten Produktpalette.  Teutemacher beschäftigt 100 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende in vier Berufen. Das mittelständische Unternehmen, das mittlerweile schon in vierter Generation in Warendorf ansässig ist, produziert Isolierglas und verarbeitet Flachglas hauptsächlich für den Fenster- und Türenbau sowie für die Möbelindustrie und den Ladenbau.

 

Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, wie sehr die von der EU verabschiedeten Verordnungen mit ihrem hohen bürokratischen Aufwand gerade mittelständische Unternehmen belasten. So soll in Zukunft für jede einzelne gelieferte Isolierglasscheibe eine Leistungserklärung erstellt und mitgeliefert werden, welche in Kopie 10 Jahre in der Firma verbleiben muss. Zur Ausstellung eines solchen Zertifikates würde die Firma Teutemacher mit ihrer breiten Produktpalette eine zusätzliche Arbeitskraft einstellen müssen. Ein Personalaufwand, den sich gerade mittelständische Unternehmen im Gegensatz zur Großindustrie nicht erlauben können. Da eine solche Leistungserklärung zu der bereits vorhandenen CE-Kennzeichnung keine zusätzlichen Informationen liefert, ist dieser Aufwand auch einfach überflüssig.

Andere Problembereiche, wie z.B. die dringend benötigte B64n oder die Schwierigkeiten, Lehrstellen im Fertigungsbereich zu besetzen, verdeutlichten ebenfalls die vielen Herausforderungen, vor denen gerade der Mittelstand als Hauptarbeitgeber (80%) im Kreis Warendorf steht.

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