Videoüberwachung bringt kein Mehr an Sicherheit für Coesfeld

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete und Kreistagsabgeordnete Henning Höne lehnt die von Pro Coesfeld vorgetragene  Forderung nach mehr Videoüberwachung entschieden ab. „Das ist ein populistischer Vorschlag. Videoüberwachung verlagert Kriminalität im besten Falle. Damit ist aber im Ergebnis keinem Geholfen“, so Höne.

 

Anstelle von aktionistisch anmutenden Forderungen nach mehr Videoüberwachung setzt sich Höne für mehr Ressourcen bei der Aufklärungsarbeit von Einbrüchen ein: „Es ist wichtig, dass die Aufklärungsquoten verbessert werden. Hier ist das Land in der Pflicht, für mehr Polizeipräsenz im ländlichen Raum zu sorgen anstatt Polizeiressourcen für landesweite Blitzer-Marathons zu vergeuden. Darüber hinaus sind die Bürger durch sinnvolle Informationsmaßnahmen von Polizei und Stadt zu schulen und entsprechend zu sensibilisieren, ihre Häuser besser zu schützen. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür mehr Geld einzusetzen ist der bessere Weg, den wir einschlagen sollten statt unschuldige Bürger per Videoüberwachung unter unverhältnismäßigen Generalverdacht zu stellen“, so Höne abschließend.

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