Rekordniveau bei Einbrüchen im Kreis Coesfeld muss Landesregierung wachrütteln

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete und Kreistagsabgeordnete Henning Höne kritisiert die Landesregierung, da die Anzahl der Wohnungseinbrüche im Kreis Coesfeld im vergangenen Jahr auf ein Rekordniveau angestiegen ist. „Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bürger sind richtig, sich aber lediglich auf PR-Aktionen auszuruhen reicht nicht aus“, kritisiert Höne Landesinnenminister Jäger.

 

„Minister Jäger muss endlich konkrete, erfolgversprechende Konzepte vorlegen, die den Opfern helfen“, fordert Höne.

Die FDP sieht sich durch die Kriminalstatistik in ihrer Forderung nach einem effektiven Gesamtkonzept gegen Wohnungseinbrüche bestätigt. Dazu gehört für die FDP auch die Rückgabe von Diebesgut. Dazu hat die Fraktion ein polizeiliches Sofortprogramm „Beute zurück“ vorgeschlagen, mit dem die Vertriebskanäle für Diebesgut besser als bisher kontrolliert und Informationen über Diebesbeute

schnell und aktuell zugänglich gemacht werden sollen. Diese Initiative wurde auch im Rahmen einer Anhörung von Sachverständigen begrüßt. Auch die Tatsache, dass lediglich ca. 5% der gefassten Einbrecher angeklagt würden sei inakzeptabel. „Jäger darf sich nicht auf einzelnen Fahndungserfolgen ausruhen. Der Innenminister muss endlich Licht in das Dunkelfeld der Aufklärung von Einbrüchen bringen“, sagt Höne.

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