Wohin geht die FDP?

Nach der Ankündigung von Guido Westerwelle, im Mai nicht erneut als Bundesvorsitzender der FDP zu kandidieren, wird innerhalb der Partei weiterhin stark über Personalfragen diskutiert. Mit der Welt und dem Handelsblatt (Online) habe ich heute über die aktuelle Lage gesprochen.

 

Am Anfang der vergangenen Woche hatte ich gesagt, dass das "Glaubwürdigkeitsproblem der FDP nicht bei den Stellvertretern aufhört". Genauso falsch ist es aber nun zu glauben, nach dem Rückzug von Guido Westerwelle würden sich die Probleme der FDP von alleine erledigen.

Cornelia Pieper hat durch ihren angekündigten Rückzug aus dem Parteipräsidium den Weg frei gemacht. Daran sollte sich meiner Meinung nach auch Rainer Brüderle ein Vorbild nehmen - in Bezug auf das Präsidium und in Bezug auf das Wirtschaftsministerium. Die Mannschaft, die im Mai auf dem Bundesparteitag gewählt wird, führt die FDP in die nächsten Bundestagswahlen. Der Neuanfang muss darum ein Einschnitt sein der tief genug ist, um erneute Personaldiskussionen im nächsten oder übernächsten Jahr zu verhindern.

Links: Handelsblatt / Welt

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