Steuerpolitik: FDP nicht radikal genug?

In einem Kontrapunkt hat Moritz Schuller im Berliner Tagesspiegel in der heutigen Online-Ausgabe eine interessante und in den deutschen Medien leider sehr seltene Perspektive auf die Steuer- und Finanzpolitik aufgezeigt. Die Erhöhung der Steuern sei bei hoher Staatsverschuldung der einfachste, aber längst nicht immer der richtige Weg. Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.

 

Es steckt nämlich mehr hinter der Frage, wie hoch die Steuerbelastung sein soll. Es geht um die grundsätzliche Frage, welche Aufgaben der Staat übernehmen soll, und welche Aufgaben nicht. Es geht darum Leistungen immer wieder zu hinterfragen um den Menschen so oft wie möglich größtmögliche Eigenverantwortung und größtmögliche Entscheidungsspielräume zu gewähren.

Nun werden viele sagen: "So sagt die FDP das aber nie!" Doch, tun wir (wir versuchen es zumindest). Wenn Stammtische und Medien Tea-Party-Vergleichen von Sigmar Gabriel aber mehr Platz einräumen als der Erläuterung von Hintergründen von seriösen Parteiprogrammen, liegt das Problem nicht nur bei der FDP.

Link: Artikel im Tagesspiegel

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