Bürger schützen statt blitzen: Was bringt der NRW „Blitzermarathon“ dem Kreis Coesfeld tatsächlich?

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne hat sich in einer Kleinen Anfrage an die NRW-Landesregierung gewandt. Darin fragt er nach, wie viele Polizeidienstkräfte im Kreis mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der mittlerweile sechs PR-Maßnahmen des Landesinnenministers Jäger beschäftigt sind.

 

Höne: „Es gibt landesweit immer weniger Einsatzkräfte, die sich zum Beispiel um die zunehmenden Wohnungseinbrüche kümmern. Diese Situation wird verschärft, wenn die Einsatzkräfte regelmäßig für groß angelegte PR-Aktionen des Innenministers gebraucht werden.“

„Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Ziel – die Zahlen der an Marathontagen gefassten Verkehrssünder sind allerdings verschwindend gering. Die Landesregierung sollte darum grundsätzlich für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben und an Unfallschwerpunkten kontrollieren, statt an einzelnen Tagen an tausenden Stellen Einsatzkräfte zu binden“, kritisiert Höne.

Zurück