Landesregierung sieht keine Versäumnisse bei langwierigen Entschärfungsmaßnahmen an der Anschlussstelle A1/B58 in Ascheberg

Der Coesfelder FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne hatte Anfang Juli in einer Kleinen Anfrage an die NRW-Landesregierung nachgefragt, wer für die lange Zeit bis zur Entschärfung des Unfallhäufungspunktes an der Anschlussstelle A1/B58 in Ascheberg Verantwortung trägt.

 

Nun antwortete ihm Minister Guntram Schneider in Vertretung des Verkehrsministers Michael Groschek: „Seit 2010 wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt. Versäumnisse sind nicht zu erkennen.“

Der Liberale sieht das anders: „Wenn der Gefahrenpunkt lange bekannt ist und die Landesregierung sich damit zufrieden zeigt, für die Einrichtung einer Signalanlage fast vier Jahre zu benötigen, stimmt etwas im System nicht. Da müssen organisationale Prozesse hinterfragt und optimiert werden “, so Höne. Abschließend ist der lokale Landtagsabgeordnete dennoch erleichtert, dass die Signalanlage nach Aussage der Landesregierung in diesem Sommer endlich fertiggestellt wird und es dann hoffentlich zu weniger Unfällen kommen wird: „Auch wenn es zu lange gedauert hat, bin ich froh, dass die Lichtanlage nun bald in Betrieb gehen wird und die Gefahrenstelle dadurch entschärft wird.“

Die Antwort der Landesregierung im Wortlaut finden Sie hier.

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