SPD und Grüne ändern NRW-Jagdgesetz

Der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne kritisiert das unwürdige Schauspiel von Rot-Grün um die Jagdgesetznovelle. Weder ein Verzicht auf die Jagdsteuer, noch die Beibehaltung der Waldschnepfe als jagdbare Art änderten auch nur einen Deut an dem überflüssigen Gesetzentwurf aus der Feder von Umweltminister Remmel.

„Das Geschacher zwischen SPD und Grünen wie auf dem Basar zeigt glasklar, dass es bei der Novelle in Wahrheit nicht um Tier- und Artenschutz geht. Über Tierschutz lässt sich so nicht verhandeln“, sagt Höne.

In der Debatte um das neue Jagdgesetz hat die Landesregierung in einer bislang beispiellosen Art Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die sich ehrenamtlich um den Tier- und Naturschutz kümmern, öffentlich schlecht gemacht und massiven Anfeindung durch radikale Tierrechtler ausgesetzt. Der Groll darüber sitzt bei den Jägerinnen und Jägern tief und es ist zu befürchten, dass das seit Jahrzehnten gewachsene Vertrauensverhältnis zwischen Jägerschaft und dem Umweltministerium dadurch nachhaltig gestört ist. Das lässt sich auch durch das Feigenblatt kleiner Änderungen in letzter Minute nicht überdecken.“

SPD-Fraktionsvize Jochen Ott hatte erst vor wenigen Wochen gegenüber den 15.000 demonstrierenden Jägern vollmundig angekündigt, dass der ideologische Frontalangriff der Grünen auf die Jäger und den ländlichen Raum ausbliebe. „Die SPD hat öffentlich umfangreiche Änderungen versprochen, aber offenkundig bleiben das leere Versprechungen“, sagt Höne. Inzwischen zeige sich deutlich, dass sich in der Sache nichts bewegt habe. „Die SPD lässt in der Umweltpolitik einmal mehr zum Juniorpartner der Grünen degradieren. Das ist schlecht für Umwelt und Artenvielfalt und für die Menschen im ländlichen Raum.“

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