Corona: Privatwohnung ist rote Linie

Der Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 15. Oktober 2020 sieht vor, dass ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Personen eine Sperrstunde ab 23 Uhr veranlasst und Zusammenkünfte in Privatwohnungen eingeschränkt werden. Der Parlamentarische Geschäftsführer Henning Höne sieht für NRW Klärungsbedarf bei der Umsetzung dieser Beschlüsse.

Der Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 15. Oktober 2020 sieht vor, dass ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Personen eine Sperrstunde ab 23 Uhr veranlasst und Zusammenkünfte in Privatwohnungen eingeschränkt werden. Der Parlamentarische Geschäftsführer Henning Höne sieht für NRW Klärungsbedarf bei der Umsetzung dieser Beschlüsse.

„Die Unverletzlichkeit der Privatwohnung ist für die FDP eine rote Linie, da hat der Staat auch in Pandemie-Zeiten nichts zu suchen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne, der WAZ. Auch die geplante Sperrstunde für die Gastronomie ab 23 Uhr stößt auf Kritik: „Ich bin skeptisch, ob dem Infektionsschutz mit einer Sperrstunde wirklich gedient ist“, so Höne. Wenn alle Gäste gleichzeitig vor die Kneipentür geschickt werden, könnte die Ansteckungsgefahr sogar eher wachsen.

Links:
Berichterstattung WAZ
Berichterstattung WDR

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