Kreis Coesfeld profitiert bei der Digitalisierung von Schulen

Als erstes Bundesland stattet NRW alle Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Dienstgeräten aus. Schülerinnen und Schüler, deren Familien sich keine digitalen Endgeräte leisten können, erhalten Leihgeräte über die Schulen gestellt. "In Regierungsverantwortung sorgt die FDP dafür, dass unsere Schulen erfolgreich aus der Kreidezeit herauskommen können", sagt der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höne aus Coesfeld.

Das Programm wird gut angenommen, das zeigen die Abrufzahlen. Landesweit wurden bislang rund 67 Prozent der Mittel für die digitalen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler beantragt. Bei den digitalen Endgeräten für die Lehrkräfte sind es 55 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel, die bereits beantragt wurden. Die schulträgerscharfen Abrufzahlen zeigen: Der Kreis Coesfeld erhält aus dem Sofortausstattungsprogramm Schülerinnen und Schüler 354.566,85 Euro und 201.000,00 Euro für die Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten. In beiden Fällen werden damit die beantragten Mittel vollumfänglich ausgezahlt.

Mit Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Schulträger Infrastrukturmaßnahmen für die Digitalisierung der Schulen finanzieren. Hier zeigt sich der Mittelabruf noch deutlich gehemmter, obwohl die digitale Infrastruktur wichtige Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen schafft. Landesweit wurden bislang vom Digitalpakt Schule rund 20% der Fördermittel beantragt. Von den zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 2.731.728,00 Millionen Euro hat der Kreis Coesfeld bislang 360.990,00 Euro beantragt.

„Die Digitalisierung unserer Schulen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller politischen Ebenen. Nur gemeinsam können wir die Kraftanstrengung bewältigen, damit unsere Schulen schnellstmöglich von den Programmen profitieren. Ich freue mich daher, dass wir im Kreis Coesfeld bereits wichtige Weichen für digitale Lehr- und Lernformen gestellt haben", erklärt Höne.

Hardware alleine reicht aber nicht, um digitale Bildung erfolgreich zu gestalten. "NRW konnte gemeinsam mit den anderen Ländern erreichen, dass der Bund zukünftig Personal für die IT-Administration finanziert. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Schulen fit für digitalen Unterricht zu machen. Insbesondere die Lehrkräfte die heute Admin-Aufgaben zusätzlich zu ihren Unterrichtpflichten übernehmen, werden entlastet", betont der FDP-Landtagsabgeordnete.

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