Öffnungsperspektiven für das Münsterland

“Gesundheitsschutz ist und bleibt wichtig in der Pandemie. Ich bin aber besorgt, welche Nebenwirkungen die Corona-Schutzmaßnahmen mit sich bringen: Existenzen sind bedroht, ehrenamtliche Strukturen zerbrechen und die emotionalen Ressourcen sind aufgebraucht. Deshalb ist es wichtig, Perspektiven aufzuzeigen", so Henning Höne, Landtagsabgeordneter aus Coesfeld. "Die Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung für NRW berücksichtig dies und schafft die Möglichkeit zu Öffnungen im Münsterland."

Mit der heute vorgestellten Corona-Schutzverordnung werden Gesundheitsschutz, Anreiz zu Testungen und Öffnungsschritte vereint. Die aus CDU und FDP getragenen Landesregierung koppelt die Öffnungsschritte an die Inzidenzwerte 100 und 50 und die Risikoeinschätzungen von Experten mit Blick auf Innen- und Außenbereiche. Zudem reduziert die aktualisierte Corona-Schutzverordnung die Widersprüche zu den Regelungen in den Nachbarbundesländer. Der Handel kann öffnen und Sport und Freizeitaktivitäten sind möglich, dort wo die Inzidenz stabil unter 100 liegt. "Wir ermöglichen wieder mehr Kontakte an der frischen Luft und öffnen die Außengastronomie" so Höne. Gerade die Möglichkeit sich unter Beachtung der Hygienekonzepte im Außenbereich des Gastgewerbes zusammen zukommen, schafft einen risikoarmen Rahmen für die Treffen von Menschen. "Dieses Signal ist wichtig für das Hotel- und Gaststättengewerbe in NRW und im Münsterland. Gerade von dieser Branche hat die Politik in der Pandemie viel verlangt" betont Höne. Ab dem 15.05. ist es für das Gastgewerbe möglich ihre Außengastronomieflächen für eine begrenzte Anzahl von getesteten, genesenen und geimpften Personen zu öffnen. Auch Übernachtungen im Hotel (60% der vorhandenen Kapazität), in Ferienwohnungen und auf Campingplätze sind für getesteten, genesenen und geimpften Personen möglich.

Die NRW-Modellkommune Coesfeld hat zuletzt verdeutlich, dass verantwortungsvolles Öffnen möglich ist. So gab es eine große und positive Resonanz auf die Öffnungen im Freizeitbereich, ohne das die Inzidenzzahlen im Kreis gestiegen sind. "Der Kreis Coesfeld ist im engen Austausch mit der Landesregierung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Generierung von Wissen", hebt Höne hervor. Die aktuellen Kennzahlen in der Region lassen es zu, dass auch im gesamten Münsterland nun mehr möglich ist. "Durch umsichtiges Verhalten und den Impffortschritt kehren wir langsam aber sich zurück zur Normalität. Ich sehe die Öffnungsschritte als weiteren positiven Zwischenschritt in Richtung des Endes der Pandemie", so Höne.

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