Studie belegt hohe Risiken kommunaler Unternehmensübernahmen

Welche Risiken und Kosten bestehen für Kommune und Steuerzahler, wenn Unternehmen aus privatwirtschaftlicher Hand zurück in staatliche Hand überführt werden? Diese Frage steht im Zentrum einer Studie des Handelsblatt Research Institute im Auftrag der FDP-Landtagsfraktion. Als Beispiel wurde das Energieunternehmen Steag beleuchtet.

Die Mehrheit an der Steag wurde Ende 2010 von einem Konsortium aus kommunalen Energieversorgern und Stadtwerken aus sechs hochverschuldeten Ruhrgebietsstädten übernommen. Im Jahr 2014 hat das Konsortium auch die restliche Anteile erworben. Insgesamt lag der Kaufpreis bei mehr als 1,2 Milliarden Euro. Ende 2019 berichteten Medien, dass es ein Kaufangebot in Höhe von einem Euro für die Steag gebe.

Weitere Informationen zur Studie sowie das Positionspapier der Landtagsfraktion zum Thema finden Sie hier auf der Website der FDP-Landtagsfraktion NRW.

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